Coca Cola Freestyle
Wenn junge Mädchen (9-14 Jahren) regelmäßig zuckerhaltige Süßgetränke konsumieren (ca. 200 ml pro Tag), kommen sie früher in die Menarche (erste Regelblutung). Dadurch erhöht sich ihr Brustkrebsrisiko, da sich der zeitliche Einfluss der Sexualhormone (vor allem Östrogene) auf das Brustdrüsengewebe verlängert.

Passivraucher im Auto haben schon nach kurzer Zeit messbar erhöhte Krankheitsmarker im Urin. Auch das leichte Öffnen der Seitenscheiben ändert daran nichts. Wer im Auto raucht, während er/sie Kinder und Erwachsene mit Atemwegserkrankungen als Mitfahrer im Auto hat, begeht Körperverletzung.

Frauen haben bei einem plötzlichen Herzstillstand außerhalb einer Klinik schlechtere Überlebenschancen als Männer. Einer der Gründe könnte darin zu suchen sein, dass bei Frauen deutlich seltener Reanimationsversuche ohne Puls unternommen werden.

Wer regelmäßig Erdnüsse verzehrt, hat einer aktuellen Studie zu Folge ein deutlich reduziertes Risiko, an einer Herz-/Kreislauferkrankung zu versterben.

Ubichinon oder Coenzym Q 10 scheint doch keinen schützenden Effekt auf die Integrität von Zellmembranen zu haben. Für die Energieproduktion in den Mitochondrien ist Coenzym Q 10 unverzichtbar, jedoch konnte kein Zellschutz-Mechanismus festgestellt werden. Gerade der Schutz der Zellmembranen wird oft als Anti-Aging-Effekt von Ubichinon/Coenzym Q 10 herausgestellt.

Depressive Menschen haben ein verändertes Zeitgefühl. Sie haben das subjektive Empfinden, dass die Zeit langsamer vergeht. Ein Tag, eine Nacht kann dadurch als quälend lang empfunden werden. Eventuell könnte diese Fehleinschätzung zum Teil durch Antidepressiva verursacht werden.

Wer mehr als 8 Stunden Schlaf benötigt, soll einer aktuellen Studie zu Folge, ein um 46 Prozent erhöhtes Schlaganfallrisiko haben.

Was man immer wieder gehört oder geahnt hat, wurde jetzt in einer Studie bestätigt: akuter oder extremer Ärger erhöht die Wahrscheinlichkeit für einen akuten Herzinfarkt innerhalb der folgenden 48 Stunden deutlich.

Folsäure während der Schwangerschaft ist gut für die Entwicklung des Ungeborenen. Ein Minimum von 0,4 mg Folsäure pro Tag gilt allgemein als akzeptiert. Bei Fütterungsversuchen mit Nagern wurde jetzt festgestellt, dass eine bis zu 20fache Überdosierung von Folsäure während der Schwangerschaft Nachteile für die Neugeborenen zur Folge haben kann. Leider gibt es bisher für Folsäure keine sichere Obergrenze in der Schwangerschaft.

Autoimmunerkrankungen nehmen zahlenmäßig zu. Genetische (vererbte) Faktoren sind nur zu einem kleinen Teil dafür verantwortlich. Forscher haben jetzt die Aufnahme von Quecksilber durch Fisch und Meeresfrüchte in Verdacht. Schwertfische, Königsmakrelen und Torpedobarsch sollen hohe Quecksilberkonzentrationen aufweisen, Shrimps, Thunfisch und Lachs hingegen geringe Mengen.
(Winfried Miller)