Jogging couple - legs
Dänische Wissenschaftler haben eine Studie ausgewertet, in der seit 2011 mehr als 1090 gesunde Jogger und 3950 Nichtläufer beobachtet wurden. Es sollte untersucht werden, inwieweit Joggen vor Schäden am Herz- und Kreislaufsystem schützen kann. Als Vergleichsgruppe wurden Nichtläufer einbezogen.

Wer als Jogger in der Woche eine bis 2,4 Stunden joggte, schnitt hinsichtlich der positiven gesundheitlichen Effekte am besten ab. Diese Jogger hatten ein um 71% geringeres Sterberisiko (im Vergleich zu den Bewegungsmuffeln).
Wer mehr als insgesamt 4 Std. pro Woche joggte, hatte keinen statistisch belegbaren gesundheitlichen Vorteil mehr!

Das Lauftempo scheint ebenfalls eine Rolle zu spielen. Gemütliches „Trabtempo“ verminderte das Sterberisiko um die Hälfte, wer schneller unterwegs war (über 10 km/h) kam zwar früher ans Ziel, hatte aber keinen Überlebensvorteil!

Bereits in früheren Studien konnte gezeigt werden, dass eine leichte bis moderate sportliche Betätigung von täglich 15-20 Minuten, die besten gesundheitlichen Effekte brachte.

FAZIT: Langsam, regelmäßig und nicht zu lange Laufen (Joggen) scheint hinsichtlich der gesundheitlichen Aspekte auf lange Sicht das Beste zu sein. Pro Woche 5-6 Sequenzen á 20 min scheint optimal zu sein.
(Winfried Miller)