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Wer noch bis Mitte September 2012 in die USA reist, sollte sich besonders um einen wirksamen Mückenschutz kümmern. Das West-Nil-Fieber, eine durch Stechmücken übertragene Viruserkrankung hat in diesem Jahr bereits 41 Todesopfer gefordert!

Der Schwerpunkt der Krankheitsausbreitung liegt im Süden und Mittleren Westen (Texas, Mississippi, Louisiana, South Dakota und Oklahoma). Nur in Alaska, Hawai und Vermont sind bisher keine Erkrankungsfälle registriert worden.

Wie kann man sich schützen?
Es gibt keinen Impfstoff gegen das West-Nil-Virus (WNV).
Einzige Schutzmöglichkeit sind wirksame Repellents (Mückenabwehrstoffe) und langärmelige Hemden und lange Hosen in den Morgen- und Abendstunden. Nicht gerade ein Vergnügen bei den vorherrschenden hohen Temperaturen. Die Schlafräume sollten mückendichte Schutzvorrichtungen haben.

Die Krankheitssymptomatik ist grippeähnlich. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Hautausschläge sind üblich. Die Therapie ist symptomatisch, d.h., Schmerzmittel und fiebersenkende Präparate.

In schweren Fällen (Einer auf 150 Erkrankte) kommt es zu einer Meningitis und Encephalitis (Hirnhaut- und Gehirnentzündung). Die Todesfälle stammen aus dieser Patientengruppe.

Ab Ende September soll das hohe Infektionsrisiko für eine WNV-Infektion vorbei sein. (Winfried Miller)

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