Atrophied skin
Trockene, papierdünne Haut, die schon bei den kleinsten Belastungen (Stößen, Reibungen) zu großflächigen Blutergüssen einblutet? Dann könnte, neben allen anderen abzuklärenden Ursachen, eine Stoffwechselerkrankung der Haut dahinter stecken.

Französische Hautspezialisten haben für diese gar nicht so seltene Symptomatik den Begriff Dermatoporose gewählt, in Anlehnung an den Begriff „…porose“, wie wir ihn aus der Osteoporose kennen.

Betroffen sind vor allem Menschen ab dem 70ten Lebensjahr. Aber auch bei 40 bis 60jährigen können diese Symptome schon auftreten.

Im Prinzip soll es sich um eine Stoffwechselstörung der Haut handeln. Die Hautspezialisten konnten zeigen, dass der Gehalt an Hyaluronsäure in der Haut bei Patienten mit dieser Symptomatik deutlich niedriger ist als in einer gesunden Haut. Messbar ist das an der Hautdicke. Ist eine normale Haut ca. 1,45 mm dick, reduziert sich diese bei brüchiger, poröser Haut auf die Hälfte (0,73 mm).

Risikofaktoren, die eine Dermatoporose begünstigen können, sind UV-Licht-Exposition und Langzeit-Kortisontherapie.

Eine Heilung gibt es nicht, eine Linderung soll mit Hyaluronsäure-haltigen Cremes möglich sein. Ob Sie für einen sichtbaren Erfolg die teilweise überteuerten Cremes der großen Kosmetikkonzerne kaufen müssen, sollte jeder selber ausprobieren. (Winfried Miller)

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