Parkinsonpatienten, die viel Kaffee und schwarzen Tee trinken, haben eine geringere Tremor-Symptomatik (Tremor = Zittern).

Befürchtungen, dass Kaffee und Schwarztee das Zittern sogar noch verstärken könnten, sind unbegründet. Genau das Gegenteil scheint der Fall zu sein.

Eine kanadische Forschergruppe hatte Parkinsonpatienten über einen Zeitraum von 6 Wochen Koffeintabletten gegeben.

Die Koffeindosis entsprach in den ersten 3 Wochen etwa zwei großen Tassen Filterkaffee (jeweils 200 ml) bzw. zwei großen Tasse Espresso (jeweils 100 ml). Ab der 4. Woche erhielten die Patienten die doppelte Menge an Koffein. Das entspricht 4 Tassen Filterkaffee bzw. 4 Tassen Espresso.

Zur generellen Gabe von Koffein-Tabletten an Parkinson-Patienten konnte man sich noch nicht durchringen. Dann gibt es einfach Kaffee. (Winfried Miller)